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Unser schönes Erntedank-Wochenende

Hallo, Ihr Lieben,

wir sind noch immer ganz berauscht von unseren Eindrücken des zurückliegenden Wochenendes. Zu Einem liegt der Einheits-Feiertag hinter uns und zum Anderen ein wunderschönes Erntedankfest in unserem Heimatort.
Wir leben zwar nicht mehr dort, aber sind nur einen Katzensprung von ihm entfernt.
Oma und Opa, sowie die Ur-Oma leben noch dort und so können wir jederzeit ein Stück unserer Kindheit spüren, wenn wir dort sind.
Wir wollten es uns natürlich nicht nehmen lassen und wollten uns sowohl zum dortigen Erntedankfest einbringen, als auch dieses schöne Fest miterleben.
Da unser Samstag eher ruhig verlaufen ist, weil wir alle etwas angeschlagen waren, sind wir nur ein wenig spazieren gegangen und haben einen Kuchen als Spende für das Erntedankfest gebacken. Nach Feiertag war uns also nicht so.



Am Sonntagmorgen fuhren wir zum Frühstück zur Oma und Opa. Das haben wir mit dem Apfelbäckchen ja noch garnicht gemacht. Es war schön, gemeinsam das Sonntagsfrühstück mit ihnen zu verbringen. Oma und Opa hatten ihre Freude mit dem kleinen Krümelmonster. Dann musste schnell noch der Kuchen im Gemeindehaus abgeliefert werden.
Die Vorbereitungen waren im Dorf schon in vollem Gange und man konnte schon spüren, mit welcher Begeisterung und Hingabe Männer und Frauen im Ort mit den Vorbereitungen beschäftigt waren.
Beim Anblick des riesigen, uns bevorstehenden Buffets, beschlossen wir auch kurzerhand, das Mittagessen ausfallen zu lassen und dann später auf dem Fest zu essen.
Das Apfelbäckchen hat noch sein Schläfchen eingelegt, sodass wir erst nach dem Erntedank-Gottesdienst auf dem Fest eintrafen. Dort wurden gerade Baumpatenschaften von vielen jungen Familien im Dorf übernommen und die jungen Bäumchen feierlich mit Bändern versehen.
Die gespendeten Köstlichkeiten gab es für alle Gäste kostenlos, jeder hat etwas gebacken, gekocht oder zubereitet. Das gesamte Dorf durfte nun davon zehren.  Man sollte ein Koch- und Backbuch schreiben mit all den Schlemmereien. Das war ja ein Wahnsinn, was alles aufgetischt wurde.  Am offenen Feuer gab es sogar einen großen Pott mit Kürbissuppe, es wurde gegrillt und frisch geräuchrten Fisch gab es auch noch. Von der überaus leckeren Kürbis-Bowle schwärmen wir immer noch. Nie im Leben hätten wir gedacht, dass soetwas so lecker sein kann.



Die Kinder konnten sich Kürbisse schnitzen, am Glücksrad viele schöne Preise gewinnen. Zur Unterhaltung wurde Bauernplatt zum Besten gegeben und eine schöne Tombola veranstaltet, bei der der es viele Gaben selbstgemachter Köstlichkeiten zu gewinnen gab.

Das Apfelbäckchen hatte überhaupt keine Scheu unter den vielen Leuten und  staunte hier und dort und batterte fröhlich durch die Menge.
Zur Auslosung der Tombola staunten wir nicht schlecht: Als alle Preise vergeben waren und unsere Losnummer noch übrig war, wurde uns mit Jubel der schwerste Preis übermittelt: ein wunderschöner riesiger Kürbis!!!
Der Jubel der Masse war uns sicher. Am Abend, nach dem Laternenumzug und Lagerfeuer, zu dem wir mit dem Apfelbäckchen nicht mehr gehen konnten, weil es schon fest eingeschlafen war, holten wir unseren Preis nach Belzig, wo er nun einen Ehrenplatz im Garten erhalten hat und sich zu Halloween als schönster Kürbis der Stadt präsentieren darf.
Auf den schönen Honig, den wir neben einer Flasche Apfelsaft auch noch gewonnen haben, freuen wir uns auch schon sehr. Da laden wir dann die Großeltern zu uns zum Frühstück ein.



Es war für uns also ein sehr schönes Wochenende mit liebevollen Eindrücken, einem sehr herzlichen Miteinander im Dorf. Jeder hat sich auf seine Weise selbslos eingebracht und dieses Erntedankfest zu einem unvergesslichen Tag gemacht.

Wir hoffen, auch ihr hattet ein so wunderschönes, sonniges Herbstwochenende :)
Eure Julia, Andrea und natürlich das Apfelbäckchen 

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