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Unser Weihnachtsfest - eine kleine Familien( Aus-)zeit!

Hallihallo, Ihr Lieben,

kaum zu glauben, dass Weihnachten schon wieder vorüber ist. So schnell es auf uns zuraste, so schnell zogen die drei Tage auch schon wieder an uns vorbei.
Allein schon beim Aufstellen des Baumes hatte ich das Gefühl, ihn doch gerade erst abgeschmückt zu haben. Geht es nur mir so?

Anders aber als in der Vergangenheit, überkam mich in diesem Jahr ein Rausch an Gelassenheit. Wo ich gerade an Weihnachten eher zum Perfektionismus tendierte und schon fast in Panik ausbrach, wenn etwas nicht ganz fertig war, so ging das in diesem Jahr ganz ruhig ab. Nichts brachte mich dazu, in Hektik zu verfallen, nichts konnte mich aus der Ruhe bringen und genügend Familienzeit hatte ich unglaublicherweise auch noch dazu.
Warum das ausgerechnet in diesem Jahr so war, kann ich wirklich nicht sagen, die Weihnachtsstimmung wollte sich wetterbedingt ja auch nicht so recht einstellen.
Als sich am Heiligabend Mittag auch noch meine Migräne meldete und ich feststellen musste, dass meine Hausapotheke schon so ziemlich geplündert ausssah, gab es dann doch den ersten Knacks in der Stimmung. Oh je... wie sollte ich den Abend nur überstehen.
Nach einem netten Telefonat, während ich gerade die letzten Geschenke verpackte ( noch nie war ich damit soooo spät dran)
klingelte es auch schon an unserer Haustür und der liebe Freund, mit dem ich kurz zuvor sprach, stand mit rettenden Medikamenten und seinen Kindern in der Tür. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, gerade, weil ich weiß, wie grausam mich die Migräne in ihrem Verlauf lahm legt.

Julia war indess so lieb und bereitete noch ein paar Salate in der Küche vor, während wir mit den Kindern im Kinderzimmer miteinander spielten.
Ganz überraschend gab es dann auch noch ein herziges Geschenk für mich: Damit habe ich ja garnicht gerechnet.
Eine Tasse, ganz für mich alleine mit meinem Namen darauf - da hat mich Jemand erwischt. Denn ich habe eine furchbare Tassen-Macke und auch genau so viele im den Schränken, auch wenn es nach Außen oft ganz anders wirkt.

Mir ging es dann auch zunehmend besser. Das Krippenspiel ist in diesem Jahr dadurch leider ausgefallen.  Oma und Opa kamen aus diesem Grund auch etwas früher zu uns, um mir und Julia noch ein bisschen unter die Arme greifen. Aber wir hatten ja alles fertig und so konnten wir ganz entspannt auf den Rest der Familie warten.
Nach dem Essen war es dann auch endlich soweit. Die Bescherung wurde mit weihnachtlichen Klängen eingeläutet.

 Für das Apfelbäckchen war es ein wenig seltsam. Die Geschenke konnte es noch nicht wirklich zuordnen und es hätte ihm wahrscheinlich auch gereicht, wenn es bei schöner Weihnachtsmusik geblieben wäre, wo es ausgiebig tanzen und klatschen konnte.





Wir haben die Geschenkeauswahl auch bewußt etwas kleiner gehalten. Genügend Spielsachen häufen sich noch immer in Vorrat. Aber es wäre einfach zu viel des Guten, wenn wir ihn damit an einem Abend überhäuft hätten.
Das tolle Tipi von Oma und Opa bekam das Apfelbäckchen daher schon etwas früher. In seinem Alter finden wir das auch nicht schlimm. Nächstes Jahr sieht das Ganze bestimmt schon anders aus.
Das Xylophon von Ever Earth machte ihm besonders viel Freude.. aber nur, weil es seine Autos melodisch darüber fahren konnte. :-) Dass man damit auch richtige Musik machen kann, hat es erst später entdeckt.

Ein Nachzieh-Dackel von Fisher Price  bekam das Apfelbäckchen von Oma und Opa.  Dieser freche Dackel erheitere das Apfelbäckchen ebenfalls. Als Hundeliebhaber war es genau das Richtige. Wenn seine Lieblings-Hündin Elli nicht zu Besuch da ist, würde er einen halbwegs guten Ersatz abgeben.
Der Regenbogen von Grimm's ist schon lange ein großer Wunsch von uns für das Apfelbäckchen gewesen.
Nachdem einige Fragen aus der Familie kamen, was man damit schon Großartiges anstellen könne, bewies der kleine Mann, dass der Regenbogen stundenlange Freude bereiten kann. Es wurden Türme gestapelt und  neue Figuren konstruiert. Es wurden Tunnel für die Autos gebaut oder einfach nur der eigentliche Regenbogen zusammengesetzt.



 Es war eine Freude, ihm dabei zuzusehen. Das putzige Flughörnchen hat ihm seine liebe Tante genäht. Gut, dass sie mir damit zuvor kam. Denn ich habe die ganze Adventszeit schon vorgehabt, genau dieses Hörnchen zu nähen und es einfach nicht geschafft.


Natürlich durften auch ein paar neue Tiere von Ostheimer nicht fehlen. Es wird nun langsam auch winterlich in unserer schönen Tierwelt.
Auch eine kleine Werkbank von EverEarth begeistert von nun an unser Schrauben-verrücktes Apfelbäckchen. Mit Hammer und Säge wird ihm sein großer Bruder noch so Einiges beibringen können.

 Ganz besonders großer Jubel herrschte beim Auspacken der neuen Autos, sowie der dazupassenden Autobahn und der Brio-Eisenbahn. Wie hypnotisiert blieb das Apfelbäckchen nur noch an den Fahrzeugen kleben und war für den Rest des Abends unansprechbar.
Erst am nächsten Tag wurden auch die anderen Geschenke wieder beachtet.
 Auch Bücher dürfen selbstverständlich nicht unter dem Tannenbaum fehlen. Das große Bauernhof-Buch und die liebevolle Geschichte von Herbert haben sowohl uns Große als auch das Apfelbäckchen hoch erfreut. Eine neue, coole Schiebermütze, wie sie der liebe Opi immer trägt und ein flauschiges Wärmekissen, welches auch von Apfelbäckchens Tante selbstgemacht wurde, waren auch noch einmal ganz entzückende Präsente.
Und dann gab es zum Abschluss auch für das Apfelbäckchen einen kleinen Puppenwagen von Brio. Da Lukas sich als kleiner Junge ebenfalls an einem Holz-Puppenwagen erfreute, wir den Wagen aber schon weggegeben hatten, musste natürlich auch der Teddy-Papa eine entsprechende Transportmöglichkeit für seine "Lieben" bekommen.

Für uns Mädels gab es auch so Allerlei an Geschenken. Obwohl wir uns ja eigentlich nichts schenken wollen zu Weihnachten, hält sich aber so Niemand an die Abmachung und ein paar kleine Aufmerksamkeiten werden dann doch immer wieder überreicht.


Daran wird sich wohl auch in den nächsten Jahren nichts ändern, wie ich unsere Familie kenne.

 Zum Beispiel fanden sich unter dem Bäumchen für mich das wundervolle Jahreszeiten-Buch und ein neuer Schweden-Krimi einer meiner Lieblings-Autorinnen. 
 Natürlich gab es neben vielen selbstgemachten Dingen und meiner lecker gefüllten, neuen Kaffeetasse auch noch einen neuen Duft. Da ich seit Jahren nur den einen bestimmten Duft von Lacoste trage, dachte sich Julia wohl, mich auch mit einem weiteren Duft dieser Marke zu überraschen. Das ist ihr auch gelungen. Es wird auch wirklich Zeit, daran mal etwas zu ändern.




 Julia bekam natürlich auch, genau wie ich, einige nützliche Haushaltshelferlein, die wir Beide ja immer gut gebrauchen können. Diese waren selbstverständlich auch zuckersüss garniert!
Einen neuen Haartrockner brauchte Julia auch, den brachte das Christkind nur zu gerne. Denn seit ihrer kaputt gegangen ist, ist mein Haartrockner auf kurioser Weise verschwunden. Der Ionen-Haartrockner von Philips wird derzeit ja überall gehypt, wie ein Rockstar, da wird er sicher der Richtige sein. Mal schauen, wann sich dann mein Haartrockner wieder bei mir einfindet.
Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen.  Ach doch... Eintrittskarten für die GLOW-Messe in Bochum gab es da doch auch noch. Wir sind schon sehr gespannt, wie sie Julia wohl gefallen wird.

Ein wundervoller und entspannter Heiligabend liegt also hinter uns. Und auch die beiden Feiertage waren ruhig und gemütlich. Noch am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages, habe ich in aller Stille ein bisschen meiner Sucht nachgegeben und sofort meinen neuen Krimi begonnen zu lesen. Dann wurde es aber auch höchste Eisenbahn, den Gänsebraten vorzubereiten.
Während das Geflügel in der Röhre zu einem wundervollen Festtagsbraten brutzelte, wurden auch das Apfelbäckchen und sein Bruder wach.
Gemeinsam schauten wir Märchen im Fernsehen und spielten mit den Geschenken.
Das Weihnachtsessen fand dann wieder in etwas größerer Familienrunde statt. Oma, Opa und meine andere Schwester kamen zu uns. Zusammen verbrachten wir viele schöne Stunden und machten einen herrlich
langen " Osterspaziergang". Ähnlich, wie am ersten Feiertag ging es dann auch am zweiten Weihnachstag weiter. Ganz in Ruhe begannen wir den Tag, schauten Märchen und bekamen hin und wieder etwas Besuch von Freunden. Julia war zum Weihnachtsessen zu ihren Schwiegereltern geladen und kam erst gegen Abend mit ihrem Herzensmann wieder nach Hause.
Und schwupps... ging auch dieser Tag wie im Fluge vorbei.

Hattet Ihr auch ein entspanntes und ruhiges Weihnachtsfest? Oder eher eine kleine Familienkatastrophe?
Ich bin so froh, dass ich die Tage so gelassen verbringen konnte und hoffe, dass es auch in Zukunft so sein wird.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag, lasst die Familienzeit noch gemütlich heute ausklingen!

Herzlichst
Eure Andrea






1 Kommentar

  1. Wundervolle eindrücke.
    Weihnachten ist doch eigentlich schon immer sehr schön.
    Ich freue mich schonb aufs nächste Kahrb wenn der Große 5 ist und der Kleine 1. Das wird sicherlich nochmal extra besonders ;)
    Grüße Marie

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