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3 Wochen Sommerferien daheim & Kindergarten-Start

Hallo Ihr Lieben, 

die erste Woche Kindergarten liegt schon wieder hinter uns. Wo bleibt nur die Zeit? 
Nach drei Wochen kindergartenfreien Sommerferien, hat uns der Alltag wieder. 
Aber wir starten ihn in diesem Jahr irgendwie anders, als sonst - stressfreier und so ganz ohne Hektik. 
Die letzten  3 Ferienwochen haben uns einfach gezeigt, dass uns allen gut tut, zu entschleunigen und uns nur für uns da zu sein. Auch ohne Urlaubsreise. denn die haben wir erst nach den großen Sommerferien geplant. 

So ganz ohne Urlaubsreise hatten wir anfangs befürchtet, dass es ziemlich anstrengend und chaotisch in den 3 Wochen Zu Hause- Urlaub werden könnte. 
Aber es wurde der schönste Sommer, den wir zusammen hatten.
Julia musste zwar oft arbeiten und auch Lukas war ziemlich in seiner Arbeit eingebunden, sodass wir schwer planen konnten. Für ihn waren es drei wirklich sehr anstrengende Wochen. Und für uns hieß es dann, immer auf dem Sprung zu sein, um ihn von der Arbeit abzuholen oder nach der Arbeit noch zu seinem Papa zu fahren, um dort gleich weiterzuarbeiten. Trotzdem haben wir uns so gar nicht aus der Ruhe bringen lassen und jeden Tag so genossen, wie er kam.
Dass uns die Blog-Arbeit mehr und mehr in Beschlag genommen hatte und wir kaum mehr "richtige" Familienzeit nur für uns hatten, ist uns erst in diesen 3 Wochen so richtig bewusst geworden. Das liebgewonnene Hobby hatte uns schon so vereinnahmt, dass diese kleine Notbremse eine Wohltat für uns alle war. Schließlich soll das Bloggen auch weiterhin immer noch Hobby bleiben.
Auch wenn wir schon ganz andere Pläne hatten: die mit dem hauptberuflichen Bloggen entstehenden Unsicherheiten wären einfach ein zu hoher Preis, die das Familienleben auf Dauer nur belasten würden. 



Deshalb begannen wir also unseren Morgen immer ganz entspannt, nachdem wir Lukas auf der Arbeit abgeliefert hatten, mit einem langen Frühstück. Und das Apfelbäckchen durfte als Ferienkind natürlich entscheiden, was wir am jeweiligen Tag so anstellen wollten.





Vormittags besuchten wir meistens den Spielplatz neben dem Haus. Der ist zwar nicht schön für kleine Kinder, aber man ihn schnell mit dem Laufrad erreichen und kommt dabei am Parkplatz vorbei, der natürlich um ein Vielfaches interessanter ist, als der Spielplatz selbst. Immer gibt es neue Automarken zu entdecken.




Manchmal fiel der Mittagschlaf bei uns aus, aber dann war es schwer, das Apfelbäckchen bei Laune zu halten. 
Ein müdes oder hungriges Apfelbäckchen, kommt nämlich einem kleinen "Kotzbrocken" nahe. Dann wird man sogar auch mal angespuckt und gebissen.
Wir sind ja eigentlich froh, dass solche Vorkommnisse wirklich nur dann stattfinden. Anderenfalls müssten wir uns echt Sorgen machen. 
Das aber nur mal nebenbei, falls Ihr denkt, dass das Apfelbäckchen IMMER ein Sonnenscheinchen ist. Zu 90% ist er es aber schon. Da haben wir ein schon ein ganz reizendes Exemplar erwischt. 



Nicht immer haben wir in unseren 3 Wochen Badewetter erwischt. Dann spazierten wir durch den wald und suchten Pilze...




Oder jagten Hühner...


... und fuhren viele, viele Runden mit Laufrad.


Ganz oft waren wir natürlich auch im Garten bei Oma und Opa. Das war übrigens der häufigste Wunsch vom Apfelbäckchen. Mit Opa und Oma hat es immer so viel Spaß. 
Immer gibt es frische Waffeln, Kuchen oder Eis bei der Oma und Opa ist für keinen Schabernack zu schade.  Hier kann das Apfelbäckchen so ausgelassen sein, wie es mag. 



Ziemlich oft waren wir auch Eisessen. Mal gab es nur eine Kugel und manchmal auch einen großen Eisbecher.


Auf dem Spielplatz neben der Eisdiele waren schon Stammgäste.  



Viel verrührerischer noch, als alles andere, ist aber unser Spielwarenladen gleich neben unserem Haus. 
So schnell kann man gar nicht schauen, wie das Apfelbäckchen samt Laufrad darin verschwunden ist und wie festgeklebt vor dem SIKU-Regal stehenbleibt. 
Es bettelt auch nicht nach irgendwelchem anderen Spielzeug - nur diese Autos müssen stundenlang angeschaut werden. Und vielleicht auch eins erbettelt - aber Mama bleibt konsequent beim Nein. 
Wir haben nämlich genug Tanten und Bekannte, die von diesem Drama wissen und immer ein kleines Auto für das Apfelbäckchen in der Tasche haben. 



Das Größte allerdings am Sommer, ist die Erntezeit. Denn dann kann man auf dem Mähdrescher oder dem Traktor mitfahren. Ein glücklicheres Kind hätte ich mir nicht vorstellen können. So viel Freude bringt nicht mal ein Freizeitpark. Wir können euch gar nicht sagen, wie oft wir hinaus aufs Feld fahren mussten durften. 


Und zusammen mit dem großen Bruder durfte das Apfelbäckchen sogar den Traktor alleine lenken. 
Das ist doch was! 




Aber wir haben auch ganz viel gemalt und gebastelt. Unser Zusammensein und gemeinsame Spielen kam auch ungemein dem Wortschatz vom Apfelbäckchen zugute. Wir waren täglich aufs Neue erstaunt, wie viele neue Wörter und Sätze an den Tag gelegt wurden. 
Dieses Alter ist einfach das Schönste und wie immer wie eine Überraschungskiste. 





Wir haben auch gekocht - und  ja, das Apfelbäckchen auch! Es gab Woll-Spaghettis. lecker !!



... aber auch Hexensuppe aus Bibi Blocksbergs Hexenkessel.



Wir hatten jeden Tag so viel Spaß.




... und haben sogar eine Schneeballschlacht gemacht! Im Sommer! Man, war das cool!

Cool war aber das kleine Schwimmbad bei Oma und Opa im Dorf.
Noch einige Stunden länger im Wasser und wir hätten eine Ente mit nach Hause nehmen können.




Das Themalbad war nach einem actionreichen Tag dann auch immer ein schöner Ausklang zum Runterkommen. da wir das Glück haben, sie im Ort zu haben, gönnten wir uns gleich mehrere Nachmittage und Abende dort. Es ist so wunderbar ruhig dort - gerade jetzt im Sommer. Es war das Paradies auf Erden für das Apfelbäckchen.









... nein. es war nicht langweilig .. nie... auch wenn Julia und das Apfelbäckchen so aussehen. Die beiden waren nur müde, denn der Tag im Magdeburger Zoo hat ganz schön geschlaucht.




Zusammen mit uns und den Großeltern, Tante und Onkel gingen wir auf Entdeckungstour.
Obwohl wenige Tiere an diesem Tag zum Vorschein kamen.
Diese erhaschten sowie nicht so das Interesse vom Apfelbäckchen, wie die vielen interaktiven Info-Punkte.



Dafür ging es auf dem Zoo-Spielplatz lustiger zur Sache. Die Hauptsache ist ja schließlich, dass ihm der Ausflug dennoch gefallen hat und es zusammen mit seinen Liebsten war.



Wie zum Beispiel an einem Sommerabend, den wir picknickend an einem kleinen See verbrachten. 




Wir hatten uns zu Beginn der Ferien auch vorgenommen, ein wenig mehr in Sachen Töpfchen-Training zu unternehmen. Aber so ganz haben wir es nicht geschafft. Morgens hatten wir es gut im Griff. Aber im Laufe des Tages und inmitten des Spiels hatte es das Apfelbäckchen einfach vergessen, zu sagen, dass es mal muss.
Da man dieses Thema in unserer Kindereinrichtung nicht zu streng nimmt und den Kindern die Zeit dafür lässt, die sie brauchen, sehen wir das auch etwas lockerer. Wir kennen das nämlich auch anders aus anderen Einrichtungen.


Und auch so sind wir mit unserer Kindereinrichtung immer noch sehr zufrieden. Da sich die Kinderkrippe im gleichen haus, wie der Kindergarten und der Waldkindergarten befindet, war für uns der Übergang zum Kindergarten nicht sehr schwierig. 
Schon im Vorfeld durften die großen Krippenkinder in den Räumlichkeiten des Kindergartens schlafen, um die Gegebenheiten schon ein wenig kennenzulernen. 
Auch toll ist, dass Apfelbäckchens Bezugspersonen der Krippe ihn auch durch die Kindergartenzeit begleiten, auch wenn es dort keine homogenen Gruppen mehr gibt. In altersgemischten Gruppen und in vielen offenen Räumen können sich die Kleinen größtenteils frei bewegen und beschäftigen. 
Natürlich gibt es auch Beschäftigungen, die ausschließlich in den verschiedenen Altergsgruppen stattfinden. 
Aber das Miteinander und Voneinander lernen in altersgemischten Gruppen, finden wir einfach hervorragend. Deshalb kam schlussendlich auch der auf dem Gelände ansässige Waldkindergarten nicht mehr in Betracht. 
Das großzügige Gelände des Kindergartens, mit Wald und Wiese, welches von allen Kindern gleichermaßen genutzt wird, bietet auch für ein "normales" Kindergartenkind genügend Freiraum zum Toben und Spielen. 
Fälschlicherweise hatten wir sogar angenommen, dass mit dem Beginn der Kindergartenzeit auch Verpflegung, wie Frühstück oder Vesper mitzuschicken sei. Wir glaubten, das mal gehört zu haben und fragten nicht weiter nach. 
Aber auch das ist in unserer Einrichtung weiter inklusive, wie auch alle Getränke. Dass sich alle Kinder gleich gesund ernähren dürfen und dadurch keine Streitereien und Neid aufkommen, weil eine Brotdose besser bestückt sein könnte, als die eines anderen Kindes, ist für so manche Einrichtung empfehlens- und nachahmungswert. Und das bei sehr geringen Kita- und Essensgeld-Kosten. 

Aber auch wenn es für uns kein großartig, neuer Schritt war, in den Kindergarten zu gehen, so sind doch ein paar Tränchen aus Mamas Augen geflossen. Ganz so spurlos geht so ein Schritt eben doch nicht an einem vorbei. 


Wir sind also angekommen - in der Welt der Kindergartenkinder. 
Mit jedem Tag wird die Welt spannender und die Fragen neugieriger. Wie schnell aus dem Apfelbäckchen- Baby ein Kleinkind und nun schon ein so großer und toller Junge geworden ist! 
Aber dennoch: Was für ein herrliches Alter, dass wir in vollen Zügen geniessen! 


Wie habt Ihr eure erste Kindergartenzeit erlebt? Habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?
Erzählt doch mal!

Eure 



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