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Du bist ein Gewinn - Für mehr solidarisches Miteinander

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Hallo Ihr Lieben,

seit vielen Jahren beschäftigt mich das Problem des demografischen Wandels in unserem Land ungemein. Immer mehr ländliche Regionen sterben langsam, aber sicher aus, weil es immer mehr junge Menschen in die großen Städte zieht.
Verständlicherweise, denn die Perspektiven  und Chancen sind dort um ein Vielfaches besser, als auf dem Land. Viele ältere Menschen bleiben jedoch zurück und haben immer weniger Möglichkeiten, sich noch aktiv am normalen Leben zu beteiligen, geschweige denn, sich mit den wichtigsten Dingen des Lebens zu versorgen. Familien, die an ihre Grundstücke oder Familienmitglieder gebunden sind und auf dem Land geblieben sind, kämpfen ebenfalls mit immer größeren Einschnitten.


Zudem ist es für die Länder oft auch einfach unattraktiv, sich für diese Regionen stark zu machen. Schulen werden geschlossen, die Nahversorgung ist fast oder komplett nicht mehr vorhanden, Ärzte oder Apotheken findet man so gut, wie gar nicht mehr.

So sieht die traurige Wirklichkeit bei uns aus. Und leider geht der Trend immer weiter.


Deshalb finden wir es so ungemein wichtig, dass sich Menschen unterstützen, füreinander stark machen und soziale Projekte unterstützt werden, die mit kostenloser Hilfestellung, solidarischem Miteinander, sozialem Engagement, Gemeinnützigkeit oder Spenden für mehr Achtsamkeit im Miteinander sorgen.

Die Deutsche Fernsehlotterie stellt auf Ihrer Aktionsplattform Du bist ein Gewinn viele solcher Projekte vor und zeigt damit, dass es funktioniert, mit der Achtsamkeit und Hilfestellung ein neues Bewusstsein für unsere Gemeinschaft zu schaffen.
Die Aktionsseite gibt einen Einblick darüber, wie es die vielen Helferinnen und Helfer geschafft haben, ihre Ideen zu verwirklichen.

Ein Dorf lebt auf 

Dieses Projekt hat mir persönlich sehr gefallen, denn es zeigt deutlich, dass der Trend auch wieder nach oben zu bewegen ist. Dass das nur mit Hilfe und Engagement vieler Menschen funktioniert, ist klar. Aber dass auch wieder eine richtige Gemeinschaft entstehen kann, zeigt dieses Beispiel sehr deutlich:


Als in der münsterländischen Ortschaft Elte die Schließung der Schule kurz bevorstand, stand für die 2200 - Seelen-Gemeinde eines fest: Wenn die Schule stirbt, dann wird auch das Dorf sterben. Viele Einwohner taten sich fortan zusammen und beschlossen, gemeinsam etwas für ihren Ort zu tun. denn nur, wenn sie gemeinschaftlich handeln, können sie auch etwas erreichen.

Mit der Gründung Ihrer Initiative Dorf.Land.Zukunft. ging es den Einwohnern aber längst nicht nur um das Weiterbestehen der Schule - sondern um vieles mehr, was die Infrastruktur des Ortes wieder auf die Sprünge helfen sollte.
Es bildeten sich Projektwerkstätten zu Themen, wie Wohnen im Alter, Mobilität, Nahversorgung oder Kinder und Jugend. Mit Erfolg.

Der Bus fährt nun wieder alle zwei Stunden in die nächstgrößere Stadt, es wird auch immer noch Unterricht in Elte gegeben und das Highlight findet inmitten des Dorfes in einer Tankstelle statt, die viel mehr, als solche ist. Sie ist zum Lebensmittelgeschäft und Treffpunkt der Dorfgemeinschaft geworden - hier kann man nicht nur seine Brötchen und Lebensmittel holen, sondern sich austauschen, reden und miteinander leben.

Und das ist ja das Wichtigste in einer intakten gesunden Ortschaft.


Es gibt noch viele, weitere Projekte, die das soziale Miteinander fördern. Schaut doch gerne einmal auf der Aktionsplattform Du bist ein Gewinn vorbei.
Kennt Ihr auch solche Projekte? Oder seid ebenfalls schon Teil eines sozialen Projekts? Lasst es uns gerne wissen.



Habt einen wundervollen Tag! 

Eure Andrea 

1 Kommentar

  1. Dass man auf dem Land etwas abgehängt ist, das stimmt schon. Ich bin ehrenamtlich als Herlfer vor Ort im DRK, auch das dient dem ganzen Ort, denn bei unseren Einsätzen überbrücken wir die Zeit bis der Rettungsdienst eintrifft. Die Betroffenen sind froh, dass schnell jemand da ist, der Hilfe leisten kann. Auch wenn so manche Situationen für uns belastend sind, so sind wir doch jedesmal froh wenn ein Einsatz ein gutes Ende nimmt.
    Christine

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