Ostervorbereitungen, ein Wichtelpaket, Eier suchen und lauter kleine Katastrophen - Unser Ostern 2017 - Apfelbäckchen Familienblog

Ostervorbereitungen, ein Wichtelpaket, Eier suchen und lauter kleine Katastrophen - Unser Ostern 2017

Hallo Ihr Lieben,

Ostern ist vorbei. Endlich! Obwohl es eigentlich im Großen und Ganzen ganz gemütlich und schön war. Bis auf die vielen kleinen Katastrophen, die nur passieren können, wenn ein paar Feiertage anstehen. Kennt Ihr das? 
Alles fing also damit an, dass ich am Karfreitag-Morgen ins Bad schlenderte. Leider schon um 6 Uhr - weil ich den Wecker nicht ausgestellt habe. Selbst schuld!
 Mein Blick ins Waschbecken verhieß nichts Gutes - denn das sah irgendwie komisch aus und war total verdreckt. 
Beim Spülen bemerkte ich, dass meine Aktion gerade ziemlich sinnlos war. Das Waschbecken füllte sich bis zum Anschlag mit Wasser. Nichts lief mehr ab. 

Ich beschloss, mich der Sache etwas später anzunehmen, denn dafür hatte ich um diese Uhrzeit so gar keine Nerven. Und außerdem konnte ja nur Einer für das Dilemma verantwortlich sein und derjenige konnte gerne den Abfluss selbst reinigen.

Mein einsichtiger Sohnemann half natürlich bereitwillig, den Abfluss abzumontieren und zu reinigen. Aber es muss doch noch besser gehen, als nur ein verstopfter Abfluss! Na klar geht das! Denn das Abflussrohr löste sich den Händen in Wohlgefallen auf! Der Rost hatte es aufgefressen und so versteckt es immer unter dem Becken schlummerte, ist mir das auch nie aufgefallen. Toll! Besonders, weil ja kein Baumarkt offen und ich in meinem Frauenhaushalt auch garantiert kein Stück Abflussrohr zur Hand hatte. Und auch kein geeignetes Flickzeug! Frauenhaushalt eben! Mit einem Eimer unter dem Waschbecken und halbwegs herumgetüdeltem Klebeband sollte das ganze bis zum Ostersamstag wohl noch halten.  
Zu meiner Freude wartete ja noch unser Wichtel-Paket auf uns, welches ich mit dem Apfelbäckchen nun endlich auspacken durfte! Für jeden von uns war etwas Tolles dabei und wir haben uns wie kleine Kinder darüber gefreut. 
Und dann haben wir beschlossen, den Karfreitag ganz in Ruhe und nur für uns zu verbringen. Abends waren wir noch Essen und somit war endlich auch mal Abschalten angesagt. 

Am Ostersamstag schlugen wir die Schlacht um die Einkaufswagen! Wie in jedem Jahr, wenn die Menschheit glaubt, der dritte Weltkrieg stünde bevor. 

Katastrophe Nummer 2 bahnte sich an, als wir auf dem Rückweg vom Einkaufen waren. 
Ich merkte beim Autofahren, dass meine Gänge nicht mehr so recht eingelegt werden wollen und bekam schon mittelgroße Panik. Bis zu Hause hatten wir es noch rund einen Kilometer und ich wollte nur noch schnell auf unseren Parkplatz am Haus rollen und schnell Hilfe holen. Gerechnet habe ich mit einem Getriebeschaden oder einer kaputten Kupplung. Meine Laune war im Eimer...


Gerade in unsere Einfahrt gerollt, stand meine Nachbarin auch in dieser und sagte mir, dass sie gleich hinausfahren müsse. Also - rasch alle Einkäufe und das Apfelbäckchen hineinschleppen, Julia als Kindermädchen da lassen und schnell ( haha) zum öffentlichen Parkplatz fahren ( Das ist in unserer Stadt übrigens nicht so einfach, da alles Einbahnstraßen sind und die wenigen Meter bis zum öffentlichen Parkplatz mit 1 1/5 km Rundfahrt um die Stadt verbunden ist) 

Ich versuchte also knirschend den Rückwärtsgang hineinzuprügeln und rollte auf die Straße. Und dann ging nichts mehr! Ich stand da und bekam keinen weiteren gang mehr eingelegt. Hinter mir reihten sich Auto an Auto und ich bekam richtig Panik und hatte schon Tränen in den Augen. Ich hupte, dass Julia hinauskommen und mir beim Schieben helfen sollte, denn ich musste die Fahrbahn ja frei bekommen. 
Aber ein junger Autofahrer half mir. Er setzte sich ans Steuer und probierte auch, einen Gang einzulegen. Nichts! Aber zusammen schoben wir das Auto zur Seite. Ich hätte jetzt vor lauter Schreck einen Schnaps vertragen können. Aber der hätte mir wahrscheinlich nicht  wirklich gut getan. 
Ein bekannter Automechaniker kam später vorbei und besah sich das Dilemma, während ich das Apfelbäckchen versorgte. 
Kopfschüttelnd kam er dann wieder und sagte mir, dass so etwas auch nur Frauen passieren könne: Meine Fußmatte ist zu weit nach vorne gerutscht und hatte sich in der Kupplung verklemmt. Ich musste laut über meine Dämlichkeit lachen und ein riesengroßer Stein plumste mir vom Herzen. 

Unsere Reparatur des Waschbeckenrohres erwies dann auch als gar nicht so einfach. denn auch das hintere Rohr, hatte Rostlöcher, die herausbröselten, als man es anfasste. Ein zweiter Besuch im Baumarkt stand an, denn im ersten Set, was wir hatten, war dieses Rohr zu kurz. Wie gut, dass wir noch 10 Minuten hatten, bevor der Markt schloss. :-) 


Dann wurde es höchste Zeit zum Eierfärben. Ich hatte erst vor, natürlich zu färben, aber beim Osterputz sind mir noch 7 Packungen verschiedenster Eierfarben in die Hände gefallen, dass wir erst einmal diese verbrauchen wollten. Die reichen auch noch für kommende Osterfeste.

Da wir am Ostersonntag zu Oma und Opa zum Essen eingeladen wurden, habe ich für uns alle zum Kaffee noch meine Lieblings-Rübli-Torte gebacken.
Das Rezept schreibe ich Euch gerne extra auf, wenn Ihr mögt. Der ist sooo saftig und hat kein extra Fett drin. Ein Traum!

Ostern konnte endlich kommen und sollte doch hoffentlich keine weiteren Aufregungen mit sich bringen. ( sollte!)



Am Ostersonntag fuhren wir ganz früh zu Oma und Opa. Noch war draußen alles trocken und der Eiersuche stand Gott sei dank nichts im Wege. 



Zusammen mit Opa, durchkämmte das Apfelbäckchen den Garten.
"Komm Opa... komm!" So schnell haben wir den Opa schon lange nicht mehr rennen sehen. Enkelkinder halten eben fit.





Auch meine Omi - Apfelbäckchens Uromi musste die Beute tragen, die der kleine Wirbelwind gefunden hat. Diese Freude war einfach nur göttlich! 





Während wir anschließend das Essen vorbereiteten, machte sich das Apfelbäckchen daran und befreite die Schoko-Ostereier von der lästigen Glitzerfolie. Genascht hat er übrigens keines davon.




Am Ostermontag wachte das Apfelbäckchen mit Fieber auf und war so gar nicht gut drauf. Wir haben einen "Faulenzertag" eingelegt. Eigentlich wollten wir einen kleinen Ausflug machen, aber das haben wir dann verschoben. 
Am Nachmittag, als das Apfelbäckchen wieder besser gelaunt und recht munter und fieberlos war, sind wir dann Eis essen gegangen und haben Julia auf der Arbeit besucht. 



Anschließend schwächelte der kleine Mann wieder und unser Parkspaziergang endete damit, dass ich das Apfelbäckchen auf dem Arm und das Rutsche-Auto in der Hand nach Hause laufen musste.


Zuhause wieder angekommen, musste ich dann feststellen, dass die ( fast noch neue) Waschmachine keinen Mucks mehr von sich gab und das halbe Bad überflutet hat.  Und das kleinste unserer Entenküken hat uns auch noch an diesem Abend verlassen. 
Das reicht erstmal wieder für eine Weile. Und wir wollen doch hoffen, dass unsere Urlaubswoche dann etwas besser wird. Nächste Woche gehts los! Wir fahren nach Süd-Holland in einen Landal Green Park. Aber davon berichten wir Euch noch ausführlich. ♥



Habt einen tollen Abend Ihr Lieben!

Eure Andrea und das kranke Apfelbäckchen!

Kommentare

  1. Uiuiui, das war ja ganz schön verkorkst euer Osterwochenende... Ich wünsch euch einen ganz tollen Urlaub!!
    Liebe Grüße
    Hanna

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  2. Oje, das hört sich nach einem aufregendem Wochenende an! Ich hoffe Apfelbäckchen geht es wieder besser! Bei uns gind es leider auch nicht besser los - am Donnerstag Abend ist mir einer voll in die Seite gefahren. Zum Glück war ich allein im Auto, aber das ist wohl wirtschaftlcher Totalschaden :-( Mist, Geldesel gibt es leider keinen. Jetzt muss ich mich mit dem Kram auch noch rumärgern und wenn es dumm läuft ein anderes Auto kaufen, was so gar nicht eingeplant ist :-( Und ich sag auch nicht mehr, es kann nicht schlimmer kommen, denn das geht irgendwie doch immer noch!
    Christine Spr.

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