Weckmann oder Stutenkerl? Hauptsache selbstgebacken!

2018-12-20

Hallo Ihr Lieben,

im Winter macht uns Backen am meisten Spaß, denn abgesehen davon, dass sich die Adventszeit bestens dazu eignet, allerlei Leckereien zu zaubern, genießen wir es, wenn die wohlige Wärme des Backofens in die Küche strömt und dem kalten Wetter draußen entgegen kommt.








 Als wir das letzte Mal gebacken haben, ist mir schon aufgefallen, wie ungeheuer wichtig es ist, dass die Küche vorher und nachher richtig sauber ist. Unser Kleiner liebt Backaktionen und wenn ich mir so anschaue, wie er freudig beim Backen (und vor allem beim Naschen!) mitwirkt, dann will ich auf jeden Fall meinen Beitrag dazu leisten, dass er dies bedenkenlos tun kann. Wenn Ihr wissen wollt, was genau Hygiene in der Küche bedeutet und worauf es dabei ankommt, findet Ihr mehr Informationen hier.


Ein beliebtes Gebäck um diese Jahreszeit ist der Stutenkerl (auch Weckmann genannt). Das Gebäck in Form eines stilisierten Mannes hat seine Hauptsaison im Herbst und Winter. Dabei wird es etwa in Nordrhein-Westfalen, in Hessen oder im Eichsfeld in der Zeit um den Martinstag am 11. November hergestellt und verspeist. Als Stutenkerl ist es vielerorts ein typisches Adventsgebäck; in anderen Gegenden wird es auch im Januar verspeist oder ist überhaupt von Terminen unabhängig. Die äußere Form bezieht sich je nach Region auf den Bischof Nikolaus von Myra und seinen Festtag am 6. Dezember oder aber auf den heiligen Martin.

Das leckere Männlein aus süßem Hefeteig mit Rosinenverzierungen kommt nicht nur bei unseren Kleinen gut an, sondern passt auch hervorragend zu einer Tasse Tee und schmeckt Mama und Papa ebenso gut. Die meisten Leute kaufen dieses Adventsgebäck beim Bäcker. Wir allerdings finden, dass es selbstgemacht eindeutig besser schmeckt und zudem auch noch eine Menge Spaß beim Herstellen bereitet. Egal ob Stutenkerl, Weckmann, Klausenmann, Grättimaa, oder wie das Kerlchen in verschiedenen Teilen Deutschlands sonst noch genannt wird – hier ist unser Lieblings-Rezept:




Ihr braucht (für 4 Stück):

500g Weizenmehl

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Salz

2 EL Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100g zerlassene Butter

125ml Milch für den Teig und 1-2 EL zum Bestreichen

2 Eier

Rosinen zum Verzieren

Und so geht’s:

Mehl, Hefe, Salz, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Drückt eine Mulde in die Mitte des Gemisches.

Gebt die geschmolzene Butter mit der Milch und einem Ei in die Mulde.

Jetzt müsst Ihr alles mit dem Knethaken eines Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort circa 30-40 Minuten gehen lassen.

Knetet den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte kräftig durch und teilt ihn in vier Stücke. Nehmt von jedem Stück ungefähr ein Drittel Teig ab und formt daraus jeweils einen Kopf und die Arme.

Formt nun aus dem restlichen Teig dicke Rollen (für den Körper und die Beine) und schneidet diese bis zur Mitte ein. Biegt die Beine nach außen.

Trennt das übrige Ei und bestreicht die Stellen, an denen Kopf und Arme angesetzt werden, mit Eiweiß. Setzt alle Teile zu vier Figuren zusammen.


Verquirlt das Eigelb mit der restlichen Milch und bestreicht die Figuren damit. Nach Belieben könnt Ihr den Stutenkerl nun mit Rosinen verzieren (Augen, Nase und Knopfleiste).


Nun die Kerlchen nochmals abgedeckt circa 20 Minuten gehen lassen.


Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C/ Umluft 180°C/Gas: Stufe 3) 20 Minuten goldbraun backen.


Fertig ist das süße Adventsgebäck!




Viel Spaß beim Backen und eine tolle Adventszeit wünschen Euch Eure…


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